Hirtentäschel/ Capsella bursa-pastoris

Hirtentäschel

Das Hirtentäschel ist ein häufiges, meist zweijähriges bis zu 40 cm hohes Kreuzblütengewächs, welches auf Brachen, Äckern und an Wegrändern wächst. Es bildet eine Blattrosette mit den buchtig gezähnten Blättern. Die Blätter am Stengel umfassen diesen und sind lanzettlich. Die weißen Blüten mit ihren vier Blütenblättern sitzen oben am Stängel in einer lockeren Traube. Typisch sind die herzförmigen Samenschötchen, welche waagerecht vom Stengel abstehen. Verwendet werden die noch jungen Blätter möglichst vor der Blüte, da sie später bitterer werden und die Blüten und Samenstände roh oder gegart. Der Geschmack erinnert leicht an Kresse oder Meerrettich.

Verwendung:
Für Eier mit würziger Hirtentäschel-Soße werden Eier gekocht, abgepellt und in Scheiben geschnitten. Über diese gibt man dann eine Soße aus feingeschnittenen Hirtentäschelblättern, Joghurt, Oliven- oder Nuss-Öl, etwas Essig, Salz und Pfeffer. Als Dekoration verwendet man geröstete Sonnenblumenkerne und Gänseblümchen.

Heilwirkung:
Der Tee wirkt blutstillend und gefäßverengend. Er wird z. B. bei starken Menstruationsblutungen angewandt.

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