Falschgeld im Umlauf

Der neue 50er ist da und er ist schwerer zu fälschen als der alte Schein. Für Geldfälscher heißt das, ihren Vorrat an gefälschten alten Scheinen unter die Leute zu bringen. In den vergangene Wochen hat das im Salzlandkreis mehrfach geklappt.

Im Jahr 2015 stieg in Deutschland die Zahl der gefälschte EURO-Scheine im Verhältnis zum Vorjahr um 51 Prozent. An Sachsen-Anhalt ging dieser Trend vorbei. 2015 wurden Falsifikate im Wert von 51.000€ sichergestellt, was einen Rückgang von 15 Prozent zum Vorjahr bedeutet. Mit 45 Prozent liegt hier der falsche 20er an der Spitze, gefolgt vom 50-EURO-Schein mit 42 Prozent. Bundesweit kamen auf 10.000 Einwohner 12 Fälschungen, in Sachsen-Anhalt waren es fünf. Das Auftauchen von Fälschungen im Salzlandkreis zeigt, dass sich ein Blick auch auf die Sicherheitsmerkmale der alten Scheine lohnt.

Das sollten Sie bei alten Scheinen beachten

Fühlen: EURO-Banknoten sind aus Baumwollfasern hergestellt. Sie haben eine griffige, charakteristische Struktur. Auf der Vorderseite befindet sich oben links neben dem Geldwert ein Balken. Wenn Sie mit dem Fingernagel darüber fahren, fühlen Sie eine Riffelung.

Sehen: Das Wasserzeichen ist bei Gegenlicht gut zu erkennen. Die darunter befindliche Geldwertzahl erscheint ganz hell. Dies geschieht, weil das Papier an diesen Stellen dünner ist. Bei Fälschungen kommt es nicht zum Durchschimmern. Legen Sie den echten Schein auf einen schwarzen Untergrund, schimmert die Faber besonders bei der Wertzahl durch.

Kippen: Im Hologramm (beim 5er, 10er und 20er ein silberner Streifen) wechseln je nach Betrachtungswinkel das €-Zeichen und die Wertzahl der Banknote. Im Hologramm des 50er wechselt die Wertzahl mit einem Architekturmotiv. Auf der Rückseite wechselt die große Wertzahl von einem Olivgrün in ein Purpurrot.

Elektronische Geräte für Falschgelderkennung helfen wirkungsvoll in Geschäften. Die Prüfung sollte aber nicht erst beim 50er beginnen. Für Kunden ist Blick auf das ausgehändigte Wechselgeld ratsam. Sollten Sie Zweifel haben, prüfen Sie genauer nach und reklamieren Sie den Schein umgehend. Sind Sie der Meinung es handelt sich um Falschgeld, informieren Sie sofort die Polizei über 110. Wer Falschgeld in seinem Portemonnaie hat und dies bewusst weiter verbreitet, macht sich strafbar.

Mehr finden Sie hier … Rund ums Geld

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